Fazenda da Esperanca - Hof der Hoffnung

Besuch der Fazenda da Esperanca

Am Freitag, 30. November 2018, tauschten 45 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9c ihr Klassenzimmer gegen den Hof der Hoffnung, den sie auf Einladung der Stadträtin Gertrud Gellings vom Arbeitskreis Sucht von „Vereint in Bewegung“ besuchten.

Hoffnung auf ein neues Leben ohne Drogen erfüllt die Fazenda da Esperanca. Auf dem Gut Bickenried, wo junge Menschen, denen das Schicksal nicht immer gut mitgespielt hat und die deshalb in Süchte oder Krisen aller Art abgerutscht sind, sieht es einladend und gepflegt aus. Ein idealer Ort, um neue Hoffnung zu schöpfen, wenn es kaum noch Hoffnung gibt.

Das Projekt wurde von der Stadt Kaufbeuren, der Bürgerstiftung, der AOK und dem Gesundheitsamt Marktoberdorf finanziert und fand im Rahmen des fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsauftrags der Realschule statt, mit dem Ziel, die Schüler über die Gefahren des Drogenmissbrauchs aufzuklären.

Die Fazenda da Esperanca bietet auch nach Meinung der Schülerinnen und Schüler beste Voraussetzungen für die Bewohner, um in Gemeinschaft und durch sinnvolle Tätigkeit wieder zu sich zu finden sowie Mut zu schöpfen für eine Zukunft ohne Sucht. Ein idealer Hof für Hoffnung! Für die Jugendlichen ist dieser Besuch mit nachhaltigen Eindrücken verbunden, die sie sicher lange begleiten werden.