Schulentwicklungs­programm

 

„Man muss den Menschen helfen sich zu bilden,
damit sie sich selbst helfen können“

(Sophie La Roche)

Präambel

Bildung ist der Schlüssel zum Selbst- und Weltverständnis, Bildung ermöglicht Teilhabe an der Gesellschaft und verantwortungsvolle Mitgestaltung. Bildung ist Prozess und Ergebnis.
Die obersten Bildungs- und Erziehungsziele für uns als Schule sind in Art. 131 der Bayerischen Verfassung verankert. Wir sehen uns diesem ganzheitlichen Bildungsauftrag in besonderer Weise verpflichtet und sind uns der hohen Verantwortung bewusst, jungen Menschen nicht nur „Wissen und Können“ zu vermitteln, sondern auch „Herz und Charakter“ zu bilden.
Als Realschule führen wir Jugendliche zu einem anerkannten Bildungsabschluss, der ihnen den Weg in anspruchsvolle Ausbildungsberufe oder weiterführende Schulen bis zum Hochschulabschluss ebnet, und begleiten die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Entsprechend unserem Leitbild bestimmen dabei Offenheit, Toleranz und gelebte Humanität auf christlicher Wertebasis unser Miteinander.
Den an uns gestellten Auftrag können wir als Schule nur zusammen mit den Eltern als Bildungs- und Erziehungspartner erfüllen. Das im Schuljahr 2014/15 erstellte Konzept zur Kooperation zwischen Elternhaus und Schule bildet die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen zur Umsetzung dieser Partnerschaft ab und ist Teil des Schulentwicklungskonzeptes.
Schule ist für uns Lern- und Lebensraum. Kernaufgabe ist der Unterricht. Die Gestaltung des Schullebens, die Pflege von Partnerschaften und Kooperationen und das Erleben als Schulgemeinschaft und Schulfamilie sind darüber hinaus wichtige Bestandteile unseres Selbstverständnisses. Daraus leiten sich die Bausteine unseres Schulentwicklungskonzeptes und die angestrebten Ziele ab.